Anruf eines Kollegen:
Hallo itdepp, die Festplatte meines Notebooks ist voll, bauen sie bitte eine größere ein.
Ich grübel ein wenig darüber nach, da unsere Notebooks mittlerweile eigentlich alle 500 GB Festplatten haben, und das eigentlich ausreichen sollte.
Auf meine Frage was er denn dort so alles abspeichert erhalte ich kurz und bündig die Antwort, das würde mich nix angehen.
Recht hat er, aber genau diese Frage würde mir der Geschäftsführer auch stellen wenn ich die neue Platte genehmigen lassen wöllte.
Also erzählt er mir die traurige Geschichte, dass er zuhause nur einen Computer hätte, den aber seine pubertierende Tochter permanent in Beschlag hätte, und er deshalb seine Urlaubsbilder ja irgendwo anders sichern müsse.
An meinem Schweigen erkannte er recht schnell, das mich das kaum überzeugen würde, weshalb er einen alternativen Vorschlag machte.
“Ich sehe schon, sie stellen sich quer. Alternativ erhöhen sie bitte das Kontigent auf meinem Home-Laufwerk auf 1000! GB, dann speicher ich das Zeug eben dort ab.”
Ich fragte ihn dann recht freundlich ob er dem Geschäftsführer eine Mail mit der Bitte um Genehmigung schreiben würde, oder ob ich das übernehmen soll.
Er: Ach lassen sie mal, ich sehe ihn die Tage ohnehin mal, dann werde ich das mal beiläufig fragen.
Ich denke nicht, das ich hier nochmal was höre.
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